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WAS IST? ARCHITEKTONISCH

Was ist Sphinx?

Was ist Sphinx?

Der Begriff Sphinx stammt aus dem Griechischen. Die Griechen nannten es ein Monster, das das gesamte Gebiet terrorisierte. Hier ist die Figur weiblich, deshalb heißt sie "die Sphinx". Die Sphinx-Figur vor der Chephren-Pyramide ist männlich und sollte daher besser "die Sphinx" genannt werden. Wie die Ägypter die Sphinx nannten, ist unbekannt. Seit der Zeit des Neuen Reiches wird nur der Name "Hor-em-achet" weitergegeben.

Die Sphinx hat unter Archäologen und Hobbyisten zahlreiche Mythen hervorgebracht. Es gibt also verschiedene Theorien über das Alter der Figur. Die neue Forschung zeigt jedoch deutlich, dass die Sphinx zusammen mit der Chephren-Pyramide gebaut wurde.

Die Ursprünge der Figur liegen in der Zeit vor der Dynastie. Der Löwe sollte die Stärke des regierenden Königs symbolisieren. Die Figur der Sphinx, wie wir sie heute kennen, erschien erst kurz vor der Regierung von Chephren.

Die Sphinx vor der Chephren-Pyramide ist das einzige Exemplar aus dieser Zeit. Ab den nächsten Jahrhunderten gibt es keine Funde von Sphinxen oder deren Bildern. Erst mit der 12. Dynastie steigt die Beliebtheit der Figur ab. Obwohl die Sphinxen noch ein menschliches Gesicht hatten, hatten sie keinen königlichen Schal, sondern eine Löwenmähne.

Im Neuen Reich wurden die Figuren mit Armen und Händen dargestellt. Die Sphinx wurde entweder im Gehen oder im Stehen dargestellt. Die Sphinxen setzen normalerweise Männer dort. Die Sphinxen des Neuen Reiches zeigten nun auch weibliche Figuren.

Die Sphinx wurde aus dem Felsplateau geschlagen. Sein Gestein besteht aus verschiedenen Gesteinsarten, was dazu führte, dass die Figur im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Gebieten unterschiedlich verwitterte. Die beim Bau der Sphinx herausgeschlagenen Steine ​​wurden für den Bau der Pyramide verwendet. Die Sphinx befindet sich neben dem "Sphinx-Tempel" und der Rampe, die zur Chephren-Pyramide führt.

Die Sphinx-Statue hat eine Länge von 72,55 Metern und eine Höhe von 20 Metern. Die Rückseite des Löwenkörpers ist 12,40 Meter hoch. Die Sphinx ist die größte Statue der Geschichte.

Im Laufe der Jahrtausende hat die Figur zahlreiche Schäden erlitten. Das bekannteste ist die fehlende Nase. Der Schal des Königs ist hinter dem Hals verschwunden. Archäologen vermuten, dass die Sphinx auch einen Bart hatte, wie zahlreiche Figuren aus dem Neuen Reich belegen.

Zwischen den Vorderbeinen stand wahrscheinlich eine königliche Statue. Es wurden jedoch keine klaren Überreste gefunden. Zwischen den Pfoten befindet sich noch eine Stele von Thutmosis IV. Unter dem Pharao wurde die Sphinx restauriert, wie andere Funde in der Gegend beweisen. Die Sphinx war in dieser Zeit von einer Mauer umgeben. Im Nordosten der Mauer führte eine Treppe zur Sphinx hinunter. Weitere Reparaturen wurden bis zur Römerzeit durchgeführt.

Über die Motive für den Bau der Sphinx und der Pyramiden von Gise gibt es aus dieser Zeit keine Quellen. Die Archäologen sind daher auf die Interpretation der Funde und die Auswertung späterer Quellen angewiesen. Der genaue Zeitpunkt des Aufbaus der Statue ist ebenfalls umstritten. Man glaubt also, dass Cheops bereits die Sphinx gebaut hatte. Andererseits ist nachgewiesen, dass der Kopf der Sphinx das Gesicht von Chephren zeigt. In jedem Fall ist die Figur als Teil der Chephren-Pyramide anzusehen. Für einige Historiker gilt die Sphinx als Hüterin des Grabes. Aber andere sehen ihn als Chephren als die Inkarnation des Horus.

Mit dem Ende des Alten Reiches (ca. 2100 v. Chr.) Wurden die Pyramiden von Gise nicht mehr genutzt und teilweise vom Wüstensand verdeckt. Griechische Quellen berichten, dass nur der Kopf der Sphinx sichtbar war.

Unter Amenophis I. (um 1540 v. Chr.) Rückten die Pyramiden und die Sphinx erneut in den Vordergrund der religiösen Verehrung. Die Sphinx wurde aus dem Sand befreit und Amenhotep II ließ eine Kapelle errichten. Spätere Herrscher ließen mehrere Stelen in der Nähe der Sphinx zurück.

Die Sphinx war nicht nur ein Zufluchtsort für offizielle Zeremonien. Die Bewohner der Umgebung pilgerten zu den Pyramiden und hinterließen Stelen und Statuetten als Zeichen religiöser Verehrung.