"Every child is an artist. The problem is how to remain an artist once he grows up"Pablo Picasso

WAS IST? SPIELE

Was ist Fortnite?

Was ist Fortnite?

Fortnite ist in kurzer Zeit ein absoluter Hit geworden. In diesem Artikel erklären wir, was dahinter steckt.

Fortnite ist ein kostenloses Spiel aus dem Battle Royale-Genre. In diesem Genre treten viele Spieler online gegeneinander an und wer zuletzt überlebt, hat gewonnen.
Das Spiel hat einen ungewöhnlichen Comic-Look und kommt ohne explizite Gewalt aus. Die Zielgruppe des Spiels ist daher im Vergleich zu anderen Schützen relativ jung.

Derzeit gibt es Fortnite für Windows, MacOS, PS4 und Xbox One sowie für iOS. Eine Android-Version befindet sich in der Entwicklung und wird folgen.

Eine Partie Fortnite: Battle Royale beginnt mit einem kurzen Aufenthalt in der Lobby. Es wird gewartet, bis sich insgesamt 100 Spieler angemeldet haben. Dann beginnt das Spiel.

Zuerst fliegst du mit einem Flugzeug über die Karte und kannst wählen, wo du landen möchtest. Sobald Sie gelandet sind, suchen Sie nach Waffen. Dann versuchen die Teilnehmer sich gegenseitig zu eliminieren.

Im Laufe des Spiels wird die Karte durch einen Sturm begrenzt. Es ist also ausgeschlossen, dass sich am Ende nur zwei Spieler über die riesige Karte irren und sich nicht wiederfinden.

Wie gefährlich ist Fortnite?

Ein Stakkato aus Maschinengewehrfeuer. Kurz basslastige Technosounds. Diese eher ungewöhnlichen Geräusche aus dem Kindergarten sollten die meisten Eltern jetzt nur zu gut kennen. Das Kind sitzt wieder vor dem Computer und schießt fröhlich und beharrlich mit Dutzenden von Zeitgenossen durch eine virtuelle Insellandschaft.

Dies verursacht vielen Eltern Kopfschmerzen. Zumal viele Medienberichte das neue Hobby der Jugend eher negativ beleuchten. ProSieben sprach in seiner "Neuen Zeit" von einem "wilden Gemetzel", das die Schulhöfe erreicht, der Überschrift "Star": "Das Spiel, das alle Ihre Kinder spielen, sollten Sie verbieten". Gibt es also Grund zur Panik?

Die Angst der Eltern, dass sich ihre Kinder in virtuellen Welten verlieren, dort mit Gewalt konfrontiert und schließlich computerabhängig werden, ist nichts Neues. In den Tagen von "World of Warcraft", "Counter-Strike" und "Minecraft" versuchten Mütter und Väter mit allen Mitteln, ihre Kinder von den Bildschirmen zu entfernen. Und noch heute berichten sie von immer einfallsreicheren Verstecken für Controller oder Tablets, kreativen Passwörtern für die Kindersicherung und blockierten Internetverbindungen. Unsichere Mütter und Väter fragen an Elternabenden: "Kann Ihr Kind ...?"

Die Kinder spielen oft heimlich am Telefon oder mit Vergnügen. Darüber hinaus ist fraglich, ob "Fortnite" tatsächlich einen so negativen Einfluss auf Jugendliche hat, wie Sax schreibt. Weil die Darstellung expliziter Gewalt im Spiel minimal ist. Im Comic-Stil hüpfen die Spieler über eine farbenfrohe Insel, die eher einer Märchenlandschaft als einem Schlachtfeld ähnelt. Obwohl das Ziel von "Fortnite" darin besteht, aufeinander zu schießen, um die Gegner auszuschalten, ist es sehr unrealistisch. Blut fließt nicht. Und geschossene Feinde werden einfach weg teleportiert.

Schaffen Sie eine Vertrauensbasis

Auch die Medienpädagogen der nordrhein-westfälischen Initiative "Games Guides" sehen die bestehende Gewalt gegen andere Akteure als nicht übertrieben an. Obwohl "sensible junge Leute durch das nervenaufreibende Gameplay überfordert sein könnten", heißt es auf der Website. Eine Brutalisierung der Gewalt würde das Spiel eher nicht fördern. Andererseits sind die potenziellen Probleme die potenziellen In-App-Käufe. Dadurch könnten Kinder und Jugendliche "schnell ihre Brieftasche öffnen", schreiben die Pädagogen.

Die Initiative aus NRW rät Eltern, in die Welt ihrer Kinder einzutauchen und einfach mitzuspielen. Sie sollten nicht von negativer Berichterstattung in den Medien beeinflusst werden, sondern grundsätzlich unvoreingenommen gegenüber den Freizeitinteressen ihrer Nachkommen sein. Der Forscher Andrew Reid von der Glasgow Caledonian University empfiehlt außerdem, dass Eltern "Fortnite" spielen, um zu sehen, was die Kinder interessiert, damit sie sprechen und mit der Sprache der Kinder in Einklang sein können. "

Die gemeinsame Festlegung von Regeln und ein klarer Zeitplan sind ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Für die 11- bis 13-Jährigen geben die Experten von "Games Guides" täglich 60 Minuten als grobe Richtlinie. Darüber hinaus sollten Eltern unbedingt darauf verzichten, Computerspiele als Hebel für die Aufklärung zu verwenden. Spiele wie "Fortnite" sollten nicht als Belohnung oder Bestrafung verwendet werden, da sie im Alltag von Kindern ungewollt einen hohen Stellenwert hatten.